96% Weiterempfehlung für Nürnberger Netzpraxen: Mehr als 4.000 Personen beteiligen sich an QuE-Patientenbefragung

Im Oktober 2015 wurden die Patientinnen und Patienten gebeten, die QuE-Praxen zu beurteilen. Das Ergebnis der 7. QuE-Patientenbefragung kann sich sehen lassen – auch im bundesweiten Vergleich.

Für die QuE-Patientenbefragung im Oktober 2015 wurden 5.480 Bögen in 63 Praxen verteilt. Die Rücklaufquote betrug 73,5%. 91,3% der QuE-Praxen haben teilgenommen. Konzeption der Befragung sowie Auswertung erfolgten über die Brendan-Schmittmann-Stiftung Berlin.

Durchschnittlich waren die Befragten 56 Jahre alt. Es beteiligten sich mehr weibliche (60%) als männliche Patienten (40%). Von den Befragten gaben über 43,6% an, dass sie im letzten Jahr bis zu viermal in die Arztpraxis gingen. 18,4% besuchten die Praxis 5-8 Mal, über 8 Mal waren es 15,7%. 19,3% waren zum ersten Mal in der befragten Praxis. Fast die Hälfte der teilnehmenden Patienten kommen mit einem akuten Problem zum Arzt, aufgrund einer chronischen Erkrankungen suchten 25% die Praxis auf.

Die Patientinnen und Patienten sind ihrem Haus- und Koordinationsarzt treu. Fast die Hälfte der Befragten konsultieren ihren Hausarzt seit mehr als 10 Jahren. 97,2% können ihrem Hausarzt sehr gut und gut vertrauen, 93,9% beurteilen die Vertrauensbasis zum Facharzt positiv.

Den Gesamteindruck der Praxis wurde von den Befragten mit 98,29% als sehr gut und gut bewertet. Beim Ärztebewertungsportal „Weisse Liste“ liegt der Bundesdurchschnittswert in diesem Bereich für Hausärzte bei 79%. Insgesamt sind die QuE-Praxisteams freundlich, hilfsbereit und kompetent.

Weiterempfehlung
96,2% der Befragten würden auf alle Fälle ihre Praxis einer guten Freundin bzw. einem guten Freund empfehlen. Zum Vergleich: auf dem Online-Ärztebewertungsportal "Weisse Liste" liegt der Durchschnitt aller bewerteten Hausärzte in Deutschland bei 87%. Bei den eingeschriebenen QuE-Patienten liegt die Bereitschaft zur Weiterempfehlung sogar bei 97,2%.

Wartezeiten
Im Vergleich zur letzten Befragung gibt es kaum Veränderungen bei Wartezeiten auf einen Termin bzw. bei der Wartezeit in der Praxis. Mit der Wartezeit auf einen Termin sind 90% der befragten Patienten rundum zufrieden. 81,8% warten weniger als 30 Minuten in der Praxis. Fast die Hälfte der Befragten verbringt weniger als 15 Minuten im Wartezimmer.

Arztbeurteilung
75% der Befragten bewerten den Gesamteindruck ihres Arztes/iher Ärztin mit der Bestnote. Die Patienten vertrauen ihrem QuE-Arzt/ihrer QuE-Ärztin, das gaben über 90% der Befragten an. Die Fachkompetenz beurteilten 93,8% der Patienten mit sehr gut und gut. Bei der Beurteilung des Arztes stellte sich heraus, dass sich die Befragten wünschen, noch mehr in medizinische Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden. Sie wollen mitreden und mitentscheiden, wenn es um ihre Gesundheit geht. Auch bei Aufklärung zu Krankheitsursache, Behandlungsmöglichkeiten durch andere Ärzte sowie zu Nutzen und Risiken anstehender medizinischer Maßnahmen ist noch etwas Verbesserungspotenzial vorhanden.

Patienten wünschen mehr Aufklärung und möchten mitentscheiden
Um den Erwartungen unserer Patienten auch in diesen Bereichen noch gerechter werden, bilden sich die QuE-Ärzte 2016 verstärkt im Bereich "Kommunikation" weiter. Mehrere Tagesworkshops zur Arzt-Patienten-Kommunikation werden im 2. Quartal 2016 von einer ärztlichen Kommunikationstrainerin durchgeführt. Hilfreiche Impulse zur weiteren Optimierung der Arzt-Patienten-Gespräche werden erwartet. Auch das Ende 2015 erfolgreich eingeführte QuE-Peer-Review-Verfahren findet 2016 seine Fortsetzung.

QuE-Patienten erkennen Mehrwert und schätzen Servicevorteile

In das Gesundheitsnetz eingeschriebene QuE-Patienten der AOK Bayern, Techniker Krankenkasse und BARMER-GEK ...

- beurteilen ihre befragte Praxis immer besser als alle anderen Befragten: Die Ärztliche Kompetenz bewerten sie mit 98,0% als gut und sehr gut, nicht eingeschriebene Patienten geben hier 92,8% an.

- fühlen sich besser betreut: 54,3% sehen keine Unterschiede zu Privatpatienten, beim Rest sind es 42,9%.

- bewerten ihren aktuellen Gesundheitszustand schlechter als der Rest. Eingeschriebene QuE-Patienten sind durchschnittlich 10 Jahre älter als die Vergleichsgruppe, somit ist diese Aussage nachvollziehbar.

- gehen seltener von selbst ins Krankenhaus (5,9%, Rest 7,1%), sie werden häufiger (16,5%) vom HA ins Krankenhaus eingewiesen als der Rest (9%).

- betrachten ihren Hausarzt als Koordinationsarzt, der die Behandlung steuert und bleiben ihrer Arztpraxis treu (48,8% der eingeschriebenen Patienten sind länger als 10 Jahre bei ihrem Arzt).

- kennen die QuE-Informationsquellen wie Patientenzeitschrift, Patientenschulungen, Homepage und sind dadurch besser informiert.

Gemeinsame Pressemitteilung der Brendan-Schmittmann-Stiftung und des Gesundheitsnetzes QuE eG Nürnberg vom 27.04.2016.

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